Security im Internet der Dinge (IoT)

Type of thesis: Bachelorarbeit / location: Leipzig / Status of thesis: Open theses

Die Anzahl vernetzter Geräte im Internet der Dinge (IoT) konnte im Jahr 2020 bereits die Marke von 20 Millionen Geräte übersteigen (vgl. Statista).

Geräte im IoT basieren auf unterschiedlichen Hardware-Plattformen und Netzwerken und können mit anderen Geräten oder Service-Plattformen über verschiedene Netzwerke interagieren. Methoden, um IoT-Geräte vor Angriffen zu schützen, sind noch nicht in gleicher Qualität und Quantität verfügbar wie etwa für Server- und Desktop-Rechner. Neben den Vorteilen von Geräten im IoT in Form von Effizienzgewinnen, neuartigen Erfahrungen und anderen Vorteilen wäre es ein Fehler, die damit verbundenen Sicherheitsbedenken zu ignorieren. Am ScaDS.AI beschäftigt man sich mit der Sicherung von Endpunkten durch den Einsatz von Intrusion Detection Systemen (IDS).

Ein IDS ist allgemein eine Software oder Hardware, die zur Analyse und Überwachung von Netzwerken oder einzelner Computersysteme eingesetzt wird. Ein Host-based Intrusion Detection System (HIDS) wird zur Überwachung eines einzelnen Computersystems eingesetzt. Es überwacht Systemdaten wie beispielsweise Log-Dateien oder Systemaufrufe, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen. In Leipzig wird dazu eine Methode zur anomaliebasierten Erkennung von Angriffen verwendet. Es sammelt fortlaufend relevante Daten der Systemaufrufe im Linux-Betriebssytemkern und untersucht diese automatisch auf Anomalien mittels KI-unterstützter forensischer Methoden.

In der Bachelorarbeit soll eine Methode zur Portierung eines auf einem PC erprobten HIDS auf einen Einplatinenrechner mit ARM-Prozessorarchitektur entwickelt werden. Die Methode ist exemplarisch an einem Demonstrator zu testen.

Bearbeitungszeitraum: ab sofort möglich

Counterpart

Dr.
Thomas Burghardt

Service and Transfer Center, Living Lab

TU
Universität
Max
Leibnitz-Institut
Helmholtz
Hemholtz