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August 14, 2026

Wir begrüßen Dr. Marina Litvak als Ada Lovelace Distinguished Research Fellow

Wir begrüßen Dr. Marina Litvak als Ada Lovelace Distinguished Research Fellow
Forschung

ScaDS.AI Dresden/Leipzig heißt Dr. Marina Litvak als dritte Ada Lovelace Distinguished Research Fellow herzlich willkommen. In den kommenden Monaten wird sie als Teil von ScaDS.AI Dresden/Leipzig ihre Forschung zu mehrsprachiger Textanalyse, Wissensextraktion aus Texten, Textzusammenfassung, Analyse sozialer Netzwerke und KI-gestützter Softwareentwicklung fortsetzen.

Über Dr. Marina Litvak

Dr. Marina Litvak ist Senior Lecturer am Department of Software Engineering des Shamoon College of Engineering. Über ihre wissenschaftliche Laufbahn hinweg veröffentlichte sie mehr als 120 wissenschaftliche Arbeiten in internationalen Fachzeitschriften sowie auf führenden Konferenzen. Im Jahr 2026 begann sie ihre Tätigkeit als dritte Ada Lovelace Distinguished Research Fellow am ScaDS.AI Dresden/Leipzig. Zu ihrer Gaststelle sagt Dr. Marina Litvak:

„Das Ada Lovelace Distinguished Research Fellowship bietet eine spannende Gelegenheit, Forschung an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz, Informationsgewinnung und natürlicher Sprachverarbeitung zu betreiben. Zudem können langfristige internationale Kooperationen aufgebaut werden. Was mich besonders reizt, ist der Schwerpunkt des Fellowships auf wissenschaftlicher Exzellenz in Verbindung mit gesellschaftlicher Wirkung.

In meinen Forschungsbereichen – darunter das Verstehen von beleidigender Sprache, personalisierte Textvereinfachung, Informationsgewinnung und KI-gestützte Softwareentwicklung – untersuche ich, wie Kontextinformationen extrahiert, dargestellt und in KI-Systeme integriert werden können, um deren Schlussfolgerungs- und Entscheidungsprozesse zu verbessern. Auch wenn diese Probleme auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen, sind sie doch durch eine gemeinsame wissenschaftliche Herausforderung verbunden. KI soll befähigt werden, Daten nicht nur zu verstehen, sondern auch den Kontext, in dem Informationen erstellt und genutzt werden. Das Fellowship bietet dabei ein außergewöhnliches Umfeld, um diese Forschungsagenda durch die Zusammenarbeit mit führenden Forschenden aus komplementären Disziplinen voranzutreiben. Mein Interesse gilt der Entwicklung kontextbewusster KI-Systeme, die Zugänglichkeit, Vertrauenswürdigkeit und Effektivität intelligenter Technologien in Bildung, Softwareentwicklung und Informationszugang stärken.“

Im Rahmen ihres Fellowships wird sie ihre eigene Forschung weiterentwickeln. Zudem möchte sie einen Beitrag zur internationalen Forschungsgemeinschaft leisten, neue interdisziplinäre Kooperationen aufbauen und Mentorin für die nächste Forschendengeneration sein.

Erste Vorlesung: From Understanding Language to Assisting Humans: Context-Aware AI for Communication and Software

Am 6. August 2026 hielt Dr. Marina Litvak ihre erste Vorlesung an der TU Dresden. Der Titel lautete „From Understanding Language to Assisting Humans: Context-Aware AI for Communication and Software“. Rund 20 Teilnehmende bereiteten ihr einen herzlichen Empfang.

Die Vorlesung beschäftigte sich mit der Entwicklung von KI hin zu immer leistungsfähigeren Assistenten für komplexe menschliche Aufgaben. Viele Einschränkungen moderner KI-Systeme lassen sich dabei auf ein unzureichendes Verständnis des Kontexts zurückführen. Ob bei der Interpretation von Sprache, der Anpassung von Informationen an einzelne Nutzende oder der Unterstützung bei Softwareentwicklung – Kontext ist für zuverlässige Ergebnisse unerlässlich. Gemeinsam mit dem Publikum beleuchtete Dr. Marina Litvak daher drei Anwendungsbereiche kontextbewusster KI:

  1. Mehrsprachige Analyse von beleidigender Sprache
  2. Textvereinfachung auf Dokumentenebene
  3. KI-gestützte Softwareentwicklung

Abschließend stellte sie zukünftige Forschungsrichtungen in den Bereichen vertrauenswürdige Informationsgewinnung, adaptives Schlussfolgern, Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI sowie intelligente Softwareentwicklung vor. Die Teilnehmenden stellten zahlreiche Fragen, vor allem zum Fortschritt der KI, ihren rasanten Veränderungen und dazu, wie Forschung daran anpasst werden sollte. Der Vortrag bildete einen erfolgreichen Auftakt für den Forschungsaufenthalt von Dr. Marina Litvak in Dresden.

Ausblick

Wir freuen uns, dass Dr. Marina Litvak in den kommenden Monaten als Teammitglied ihre Fachkompetenz in das Zentrum einbringen wird. Mit dem Ada Lovelace Distinguished Research Fellowship hat ScaDS.AI Dresden/Leipzig eine renommierte Gaststelle für international anerkannte Forschende auf dem Gebiet der KI und der Datenwissenschaft geschaffen. Eingebettet in unser vielfältiges und interdisziplinäres Forschungsumfeld unterstützt das Stipendium herausragende Wissenschaftler:innen wie Dr. Marina Litvak, die einen Beitrag zu Forschung, Lehre und Wissenstransfer im Bereich der KI leisten möchten. „Ich bin davon überzeugt, dass die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, Offenheit und Zusammenarbeit, die durch das Ada Lovelace Distinguished Research Fellowship gefördert und finanziert wird, das ideale Umfeld bietet, um Forschung zu betreiben, die sowohl akademisch bedeutend als auch gesellschaftlich relevant ist“, erklärt sie.

Aber worauf freut sich Dr. Marina Litvak während ihrer Zeit in Dresden am meisten? „Ich möchte mich als Forscherin weiterentwickeln. In einem so starken Umfeld herausragender Forschender zu sein, ist für mich eine große Ehre. Ich glaube, dass ich wertvolle Erfahrungen für meine zukünftige Karriere sammeln und einen Beitrag zu ScaDS.AI Dresden/Leipzig sowie zur Wissenschaft leisten werde. Ich freue mich auch darauf, in Dresden zu leben und die Schönheit und Kultur der Stadt zu genießen“, sagt sie.

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